Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) und Vogelschutzgebiete (VSG-Gebiete) bilden ein europaweites Netz von Schutzgebieten. Dieses wird als Natura 2000 bezeichnet. Anlässlich der 2.GIS-Übung sollte hierfür ein Projekt mit Quantum-GIS und den bisher bekannten Abfrage- und Analysemethoden erstellt werden.
Bevor die eigentliche Erstellung des Projektes beginnt, müssen diverse Projekteinstellung vorgenommen werden. Hierbei ist die Karteneinheit auf Meter, das Koordinatensystem auf 31466 (GK-Zone 2) und die Pfadenspeicherung auf „Relativ“ festzulegen.
Anschließend wurde das Projekt unter „Projekteinstellungen“ unter „Allgemein“ auf den Titel „Natur2000“ benannt.
Im 2. Aufgabenteil wurden die Layer der Vogelschutzgebiete, der Naturschutzgebiet und der FFH-Gebiete in Rheinland-Pfalz über die Funktion „Vektorlayer hinzufügen“ hinzugefügt. Über „Rasterlayer hinzufügen“ wurde im vorherigen Schritt die Topographische Karte TK 100 hochgeladen.
Im 3. Aufgabenteil habe ich zunächst den Layer „Landkreise“ gewählt und dann die Attributtabelle von diesem geöffnet. Unter „Erweiterte Suche“ habe ich folgende Einstellungen vorgenommen:

Danach habe ich die Funktion „Testen“ ausgewählt und anschließend mit „OK“ bestätigt. Dadurch wurden die beiden Landkreise Birkenfeld und Bernkastel-Wittlich farblich markiert. In meiner Karte ist dies in beige erkennbar. Diese Auswahl wurde von mir als Shapefile gespeichert und anschließend hochgeladen mit dem Layernamen „LK_BIR_WIL“.
Im nächsten Schritt habe ich den Layer „VSG_RLP“ ausgewählt, um hierfür die „Forschungswerkzeuge“ zu benutzen. Hierbei habe ich die Option „Nach Position wählen“ aktiviert. Unter dieser Funktion habe ich eingestellt: „Objekt wählen“ in: „VSG_RLP“ und „Objekte schneiden in“ „LK_BIR_WIL“. Dadurch wurden sämtliche Vogelschutzgebiete in den beiden Landkreisen eingezeichnet. Bei den FFH-Gebieten bin ich genau so vorgegangen. Lediglich statt „VSG_RLP“ habe ich „FFH_RLP“ gewählt.
Bei diesen beiden Schritten wurde die Auswahl wieder gespeichert und als neue Layer hochgeladen. Diese werden im nächsten Schritt ausgewählt und erneut über „Vektor“ und „Schnittmenge“ bearbeitet. Hierbei ist der „Eingabelayer“ „VSG_BIR_WIL“ und der zu schneidende Layer ist „LK_BIR_WIL“. Über die Funktion „Durchsuchen“ wird der neue Layername „VSG_BIR_WIL_intersect“ festgelegt und gespeichert. Auch dieser wird im Anschluss wieder in das Programm Q-GIS geladen.
Bei den FFH-Gebieten liegt wieder dieselbe Vorgehensweise vor. Nur der „Eingabelayer“ heißt „FFH_BIR_WIL“ und der neu entstandene Layer heißt „FFH_BIR_WIL_intersect“. Dieser letzte wird ebenfalls neu hochgeladen, nachdem er gespeichert wurde.
Bei den nächsten beiden Schritten wird jeweils der Layer „FFH_BIR_WIL_intersect“ und „VSG_BIR_WIL_intersect“ angewählt. Über die „Geoverarbeitungswerkzeuge“ und „Puffer“ wird ein „Pufferabstand“ von 200m festgelegt. Auch hier wurde anschließend die Funktion „Durchsuchen“ gewählt um einen Dateinamen festzulegen und gleichzeitig den Speicherort. Als „Eingabevektorlayer“ dienen die jeweils bereits ausgewählten Layer. Das Ganze wurde mit „OK“ bestätigt.
Dies stellt den letzten Schritt zur eigentlichen Kartenerstellung für die räumliche Ausdehnung der beiden Landkreise Birkenfeld und Bernkastel-Wittlich dar. Diese genaue Auswahl der räumlichen Ausprägung kann über die „Attributtabelle“ des Layers „LK_BIR_WIL“ festgelegt werden.

Anschließend wurde das entstandene Projekt über „Schnelldruck“ als PDF gespeichert. Hierbei konnte der Kartentitel, Kartenname, sowie das Copyright benannt werden.
Das Layout des Q-GIS-Projekts im PDF-Format:
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